Warnstreiks im öffentlichen Dienst in mehreren Ländern geplant

Am Dienstagmorgen sind vor allem Lehrer in Sachsen erneut in den Warnstreik getreten. Im Freistaat sind die meisten Schulen betroffen, nur in wenigen Einrichtungen findet regulärer Unterricht statt. Neben Sachsen sind mehrere der neuen Bundesländer von den Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst betroffen. Schwerpunkte der Warnstreiks sind neben dem Freistaat in Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch in Thüringen und Brandenburg sind Protestaktionen geplant.

So soll in Mecklenburg-Vorpommern jeder dritte Lehrer die Arbeit niederlegen und in Sachsen an drei von vier Schulen der Unterricht ausfallen. Den Pädagogen geht es bei der Arbeitsniederlegung um eine Gehaltserhöhung. Sie verlangen 50 Euro pro Monat plus drei Prozent mehr. Zudem geht es Ihnen um eine verbindliche sowie bundesweite und einheitliche Eingruppierung in Lohngruppen. Bislang lehnen die Bundesländer die Forderungen der Lehrer ab. In Potsdam sollen die Verhandlungen ab Mittwoch (9. März) fortgesetzt werden.

Schon in der letzten Woche haben sich unter anderem in Chemnitz, Leipzig und Dresden rund 5000 Lehrer zu einem Warnstreik zusammengeschlossen. Für rund vier Stunden ließen die Pädagogen ihre Arbeit ruhen. Daher begann der Unterricht an vielen Schulen später.

Bild von krat-os

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