Vulkanausbruch auf Island: Grimsvötn spuckt Rauch und Asche

Auf Island ist der Vulkan Grimsvötn ausgebrochen. Rund 19 Kilometer schoss eine Wolke aus Asche und Wasserdampf in die Höhe . Aufgrund einer Vorsichtsmaßnahme gilt nun im Umkreis von 220 Kilometern ein Flugverbot.

Der Grimsvötn gehört zu den aktivsten Vulkanen auf Island. Zu dem Ausbruch wurden auch mehrere kleinere Erdbeben registriert. Das teilte der isländische Wetterdienst mit. 2004 war der Grimsvötn zuletzt ausgebrochen. Die Wolke zieht nach Angaben des isländischen Wetterdienstes nach Norden und sollte zumindest einen Tag lang nicht für Behinderungen im europäischen Luftverkehr sorgen. Eine Sprecherin der Luftverkehrskontrolle erklärte, dass es sich bei der Sperrung des Luftraums um eine Routinemaßnahme handele. Demnach habe die Rauchwolke die Flughöhe von Passagierflugzeugen erreicht. Man habe Maßnahmen eingeleitet, um den Flugverkehr südlich der Flugverbotszone vorbeizuleiten.

Der neuerliche Vulkanausbruch erinnert an den aus dem letzten Jahr. Da sorgte der Ausbruch des Island-Vulkans Eyjafjallajökull für tagelanges Chaos. Über weite Teile Europas brachte seine Aschewolke den Luftverkehr zum Erliegen. Rund zehn Millionen Flugpassagiere waren schätzungsweise weltweit betroffen.

Bild von Lec

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