USA: Weißes Haus veröffentlicht keine Fotos von Osama bin Laden

Vor drei Tagen wurde bekannt, dass Osama bin Laden getötet wurde. Seither feiert man in den USA den wichtigen Schlag gegen al Qaida und empfand Genugtuung für den Anschlag am 11. September 2001 auf das World Trade Center.

Die Fotos des toten Terroristenchefs Osama bin Laden will das Weiße Haus allerdings unter Verschluss halten, da kein Propagandamaterial geschaffen werden soll. So habe sich US-Präsident Barack Obama gegen eine Freigabe der Bilder entschieden, da er eine Gefährdung der nationalen Sicherheit fürchte, teilte ein Sprecher mit. Rund 56 Prozent der Amerikaner sind nach einer aktuellen Umfrage von „CNN“ dafür, dass die Aufnahmen veröffentlicht werden, rund 39 Prozent lehnen das ab. Tagelang hatte die Regierung beraten, ob sie die Aufnahmen freigeben soll oder nicht, um einen Beweis für den Tod bin Ladens zu liefern.

Indes kommen immer wieder neue Details zur Kommandoaktion gegen den Terrorchef ans Tageslicht. Das Weiße Haus hatte seine Darstellung von der Tötung in Teilen revidiert. Unmittelbar nach der Sensationsnachricht waren immer wieder Details zur Erschießung, zu Anwesenden und zu den Umständen des Einsatzes an die Öffentlichkeit gekommen. Barack Obamas Sprecher Carney erklärte: „Er war nicht bewaffnet.“ Aber andere Männer in dem Anwesen seien bewaffnet gewesen und hätten Widerstand geleistet. Demnach sei bin Laden bei einem „unberechenbaren Schusswechsel“ ums Leben gekommen.

Bild von Allison Harger

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