Unfall im Unterallgäu durch Ölspur: Polizei geht von Anschlag aus

In der bayerischen Gemeinde Markt Rettenbach ereignete sich ein tragischer Unfall. Ein Motorradfahrer musste sterben, weil ein Unbekannter aller Voraussicht nach Öl auf der Straße verschüttete und Flaschen zertrümmerte.

Nach Angaben der Polizei sei die Ölspur, die zum Tod des Fahrzeugführers im Unterallgäu geführt hatte, absichtlich gelegt worden. Aufgrund des Spurenbildes der Fahrbahnverunreinigungen teilte die Polizei mit, dass „von einer vorsätzlichen Verschmutzung dieser Streckenabschnitte auszugehen“ sei. Derzeit werde weiter nach dem oder den noch unbekannten Verursacher in alle Richtungen ermittelt. Insgesamt zehn Öllachen auf Straßen im Unterallgäu sollen verursacht worden sein. Dabei soll der oder die Täter Glasflaschen mit Öl zerschlagen haben. Teilweise liegen die Fundorte mehr als 20 Kilometer auseinander. Die Sonderkommission „EG Ölfleck“ geht davon aus, dass der oder die Täter mit einem Fahrzeug unterwegs gewesen sein muss.

Der 37-jährige Motorradfahrer war am vergangenen Sonntag auf der Staatsstraße 2013 zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren in einer Rechtskurve verunglückt, als er auf einem Ölfleck die Kontrolle über seine Maschine verlor und gegen ein entgegenkommendes Auto prallte. Er starb noch am Unfallort. Eigenen Angaben zufolge überwacht die Polizei nun verstärkt Motorradstrecken im Unterallgäu sowie im Ostallgäu.

Bild von andreasdantz

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Comments

  1. Hoffenlich kriegen sie Ihn.

    So etwas macht kein normaler Mensch, das ist absoluter heimtückischer Mord aus den niedersten Beweggründen.
    Es ist unfassbar, einfach so egal wen es trifft…..Mutter mit Kind im Auto oder wie hier ein armer Motorradfahrer.
    Ich fahre selbst seit 30 Jahren, aber so was hab ich noch nie gehört.

    Mein tiefstes Mitgefühl an die Familie.

  2. Michael says:

    Es bleibt zu hoffen das der Täter über 21 ist, da möglicherweise sonst der Fahndungerfolg auch noch für die Katz wäre.

    Mein Mitgefühl an die Familie.

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