Tsonga besiegt Federer im Viertelfinale von Wimbledon 2011

Nach einem denkwürdigen Match konnte Jo-Wilfried Tsonga sein Glück nicht fassen. Der Franzose brach nach drei Stunden und acht Minuten auf dem Center Court von Wimbledon zusammen und ging zu Boden. Allerdings vor Freude und nicht vor Erschöpfung. Der 26-Jährige besiegte Roger Federer im Viertelfinale 6:3, 7:6 (7:3), 4:6, 4:6, 4:6.

Tsonga hatte auch ein Stück Tennisgeschichte geschrieben. Denn der Franzose lag 0:2 gegen den Favoriten aus der Schweiz nach Sätzen zurück. Nachdem schon fast alles nach einem Pflichtsieg für Federer aussah, gelang Tsonga als erstem Tennis-Spieler bei einem Grand-Slam das Kunststück, einen derartigen Rückstand gegen den Schweizer am Ende noch zu drehen. Nur Lleyton Hewitt im Davis Cup und David Nalbandian im Masters Cup hatten das bisher geschafft. Dementsprechend groß war die Freude des 26-Jährigen.

Tsonga trifft nun im Halbfinale auf Novak Djokovic. Der Serbe besiegte den Australier Bernard Tomic mit 6:2, 3:6, 6:3, 7:5. Rafael Nadal aus Spanien gewann gegen Mardy Fish (USA) 6:3, 6:3, 5:7, 6:4 und trifft nun auf Andy Murray. Der Schotte bezwang Feliciano Lopez (Spanien) 6:3, 6:4, 6:4.

Bild von toga

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