TSG 1899 Hoffenheim: Rangnick zieht Konsequenzen aus Gustavo-Verkauf

Die Rückrunde hat noch nicht begonnen, da gibt es schon die erste Trennung von einem Trainer. Ralf Rangnick und die TSG 1899 Hoffenheim gehen nach 4 ½ Jahren getrennte Wege. Die Auflösung der Zusammenarbeit haben beide Parteien auf einer eigens anberaumten Pressekonferenz bekannt gegeben. Grund ist der sofortige Wechsel von Luiz Gustavo zum FC Bayern München.

Nach eigenen Aussagen auf der heutigen Pressekonferenz sind beide Seiten um eine saubere Trennung bemüht. „Der einzigartige Erfolg des Durchmarsches in die erste Liga ist und bleibt eng mit dem Namen von Ralf Rangnick verbunden“, erklärt Hoffenheim-Boss Dietmar Hopp. Beide Seiten waren um Harmonie bemüht, auch wenn Rangnick der Frust anzumerken war. „Es war ein einmaliger Vorfall, dass ein Spieler ohne direkte Information an den Trainer verkauft wird“, so der Ex-Trainer der TSG. „Das hat zu meiner Entscheidung geführt. Das hat eine Tragweite, wie sie größer nicht sein kann.”

Seit Wochen stand ein Wechsel von Luiz Gustavo zum deutschen Rekordmeister im Raum. Der ehrgeizige Trainer wollte seinen besten Spieler der Hinrunde nicht gehen lassen. Mäzen Hopp sah in dem 15 Millionen Euro-Angebot des FC Bayern aber eine wirtschaftliche Prämisse. Nachdem der Brasilianer nun die Kraichgauer verlässt, zog Rangnick die Konsequenzen.

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