Tote Schwestern aus Krailling: Polizei sucht mit Plakaten Zeugen

Offenbar hat sich der Tatverdacht gegen den mutmaßlichen Doppelmörder von Krailling erhärtet. Zwar bestreitet der inhaftierte Onkel, den Mord an den beiden Mädchen begangen zu haben, die Ermittler sind da wohl anderer Meinung. Dabei stützt man sich auf die bisherigen Spurenauswertungen.

Nun hofft die Polizei auf die Unterstützung der Öffentlichkeit. Wie das Polizeipräsidium in München mitteilte, sollen Fahndungsplakate bei der Suche nach Hinweisgebern helfen. Derzeit gehe man davon aus, dass der mutmaßliche Täter sein Fahrzeug in der Nachbarschaft des Tatorts abgestellt habe. Daher seien nun Zeugen dringend aufgefordert, sich zu melden, falls sie das Fahrzeug gesehen haben. Nach Angaben der Polizei sei es wichtig zu wissen, ob jemand das Auto des inhaftierten Onkels gesehen habe. Auch andere wichtige Beobachtungen seien von großem Interesse. Die zuständige Ermittlungsrichterin ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Fahndungsplakate an, die den Onkel und sein Fahrzeug erkennbar machten. Die Polizei und Staatsanwaltschaft gaben keine Einzelheiten zum Stand der Ermittlungen bekannt.

Vor knapp drei Wochen waren die beiden elf und acht Jahre alten Mädchen getötet worden. Die Mutter, die in der Nacht in einer benachbarten Gastwirtschaft arbeitete, fand ihre Töchter bei ihrer Rückkehr blutüberströmt mit einer Reihe von tödlichen Verletzungen.

Bild von martinroell

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