Tornados in den USA verwüsten das Land

In den Vereinigten Staaten hat die Tornado-Katastrophe im Süden des Landes zahlreiche Menschen das Leben gekostet. Noch immer suchen Einwohner und Rettungskräfte unter den Trümmern nach Überlebenden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurden bis zum späten Donnerstagabend (Ortszeit) mindestens 285 Leichen geborgen. Besonders der Bundesstaat Alabama sei betroffen. Nach Angaben der Behörden verloren 198 Menschen ihr Leben. Über 1700 Personen seien verletzt worden. Schwere Verwüstungen und Dutzende Todesopfer gab es auch in den Staaten Arkansas, Mississippi, Tennessee und Georgia. In Virginia starben fünf Menschen.

Nach Angaben des Gouverneurs von Alabama, Robert Bentley, seien die Schäden derart enorm und so weit verbreitet, dass es mehrere Tage dauern werde, um das Ausmaß der Katastrophe abzusehen. Über 150 Tornados zählten die Meteorologen. Diese erreichten streckenweise über 300 km/h. In Mississippi, Georgia und vor allem in Alabama wurde der Notstand ausgerufen.

Präsident Barack Obama will am Freitag in das Katastrophengebiet nach Alabama reisen. „Der Verlust an Menschenleben ist herzzerreißend“, so der Präsident im Weißen Haus. Demnach werde die Regierung die Betroffenen beim Wiederaufbau nicht alleine lassen. Man werde mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt Unterstützung leisten. Fast eine Million Haushalte sind derzeit ohne Strom.

Bild von poo dog

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Kommentar verfassen