Studie: In Brandenburg gibt es bundesweit den höchsten Krankenstand

Einer Statistik der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) zufolge wurde bei den Beschäftigten in Brandenburg im vergangenen Jahr der höchste Krankenstand seit zehn Jahren registriert. Demnach waren durchschnittlich 4,4 Prozent der DAK-Versicherten im vergangenen Jahr täglich krankgeschrieben. Das geht aus dem am Dienstag vorgestellten Gesundheitsreport hervor. Der Krankenstand stieg damit zum vierten Mal in Folge.

Katrin Krämer vom Berliner IGES-Insitut erklärte, dass im vergangenen Jahr Brandenburg den höchsten Krankenstand aller Bundesländer aufgewiesen habe. Demnach lag der bundesdeutsche Durchschnitt bei 3,4 Prozent. Vor allem die jungen Menschen in Brandenburg seien überdurchschnittlich oft krank gewesen. Die DAK-Versicherten zwischen 18 und 29 Jahren waren bundesweit durchschnittlich 2,7 Prozent täglich krank, in Brandenburg waren es 3,4 Prozent.

Während die Zahl der Verletzungen stieg, sind insgesamt die Beschwerden beim Atmungssystem im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent zurückgegangen. Zudem erklärte Krämer, dass der Anstieg psychischer Erkrankungen bemerkenswert sei. Rund 17 Prozent der DAK-Versicherten haben sich im vergangenen Jahr wegen Depressionen, Angstzuständen oder anderen psychischen Problemen krank gemeldet.

Bild von a.drian

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