Start der US-Raumfähre „Endeavour“ musste verschoben werden

Der 25. und letzte Flug der US-Raumfähre „Endeavour“ konnte nicht wie geplant starten. Das Shuttle sollte eigentlich am Freitag um 21:47 Uhr deutscher Zeit vom Cape Canaveral zu einem 14-tägigen Einsatz zur Internationalen Raumstation ISS starten. Der Countdown musste nach Angaben der Nasa wegen technischer Probleme mit Heizeinheiten abgebrochen werden.

Nun müsse der Außentank des Shuttles zunächst geleert werden. Im Anschluss können die Techniker das Shuttle reparieren. Der Start soll nun frühstens am Montag erfolgen. Am Freitag wollten US-Präsident Barack Obama, seine Frau Michelle und die Töchter den Start live verfolgen. Auch die im Januar bei einem Attentat schwer verletzte US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords war erwartet worden. Zudem wurden mehr als 750.000 Zuschauer erwartet.

Für die Raumfähre ist es der letzte Start, da sie nach diesem Flug ausgemustert und in ein Wissenschaftszentrum in Los Angeles gebracht werden soll. Die „Endeavour“ hatte in ihrer „Karriere“ über 166 Millionen Kilometer im All zurückgelegt. Ihr letzter Start leitet gleichzeitig auch das Ende der Ära der wiederverwendbaren US-Raumfähren ein. Nachdem im Juni die „Atlantis“ ins All geschickt werden soll, ist die Zeit wiederverwendbarer US-Shuttles nach fast 30 Jahren dann beendet.

Bild von http2007

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