Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen: Neureuther ohne Medaille – Grange holt Gold im Slalom

Trotz großer Hoffnungen konnte Felix Neureuther beim Slalom der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen keine Medaille für Deutschland holen. Neuer Weltmeister ist Jean-Baptiste Grange aus Frankreich. Silber sicherte sich Jens Byggmark aus Schweden vor dem Italiener Manfred Moelgg.

Der Franzose Grange führte schon nach dem ersten Lauf und behielt auch im zweiten Durchgang die Nerven. Nach 1:42,72 Minuten war klar, dass an diesem Sonntag an Grange kein Vorbeikommen mehr möglich war. Der Franzose hatte schon drei Weltcup-Slaloms in dieser Saison gewonnen. Für den 26-Jährigen war es nach Slalom-Bronze 2007 der erste WM-Titel in seiner Laufbahn.

Für Felix Neureuther lief es dagegen überhaupt nicht wie gewünscht. Bei seiner Heim-WM war schon nach dem ersten Lauf klar, dass eine Medaille kaum noch möglich ist. Der 26-Jährige lag 2,35 Sekunden hinter dem führenden Grange zurück. Die Stimmung beim Athleten und den Fans war verständlicherweise geknickt. Vor seinem zweiten Lauf kündigte Neureuther an, dass er noch einmal angreifen und voll attackieren will. Viel blieb ihm auch nicht mehr übrig. Doch es lief nicht besser. Zu oft geriet der 26-Jährige in Rückenlage. Nach einem Einfädler im oberen Teil des Gudibergs war dann Schluss. Fritz Dopfer landete auf Platz 21 und Stefan Luitz war bereits im ersten Lauf ausgeschieden.

Bild von apαs

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