Schweres Nachbeben erschüttert Japan

Erneut hat ein schweres Nachbeben den Nordosten und Osten Japans erschüttert. Kurzzeitig gaben die Behörden eine Tsunami-Warnung für die Pazifikküste aus. Unmittelbar nach der Erschütterung wurden Flutwellen in der Provinz Ibaraki von einem halben Meter gemessen. Inzwischen wurde die Warnung allerdings wieder aufgehoben. Auch in der Hauptstadt Tokio schwankten aufgrund des Bebens die Häuser.

Die US-Erdbebenwarte USGS teilte mit, dass die Erschütterung eine Stärke von 7,1 hatte. Demnach lag das Epizentrum in der Provinz Fukushima, wo auch das havarierte AKW steht. Zwischenzeitlich wurde aufgrund des Bebens die Stromversorgung des AKW Fukushima unterbrochen. Allerdings konnte diese nach Angaben eines Sprechers der Atomsicherheitsbehörde wiederhergestellt werden. Nach rund 50 Minuten konnte das Einfüllen von Kühlwasser in die Reaktoren 1,2 und 3 wieder aufgenommen werden.

Seit der Katastrophe vor rund vier Wochen wurde die Region mehrfach von Nachbeben erschüttert. Erst am vergangenen Donnerstag ereignete sich ein schweres Beben, es hatte ebenfalls die Stärke 7,1 auf der Richterskala.

Bild von WordRidden

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