Schmuggel von 900 Millionen Zigaretten durch Zollfahnder aufgedeckt

Der Polizei und dem Zoll ist grenzübergreifend bei einer Razzia ein großer Coup gelungen. Dabei wurde ein europaweit agierender Ring illegaler Zigarettenhändler zerschlagen. Rund 900 Millionen Zigaretten fanden die Beamten. Dabei handelt es sich um einen „rekordverdächtigen Schmuggel“, erklärte die Staatsanwaltschaft und das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg. Bei der Aktion wurden vier mutmaßliche Drahtzieher in Berlin und 32 Tatverdächtige in Polen festgenommen.

Die Beamten von Zoll und Staatsanwaltschaft waren den Drahtziehern schon seit Mitte 2009 auf der Spur. Dabei gelang es ihnen, mutmaßliche Organisatoren deutscher Nationalität mit ukrainischer und russischer Herkunft in Berlin zu identifizieren. Diese sollen konspirativ einen internationalen Zigarettenschmuggel betrieben haben. Anfang März verdichtete sich dann ein Verdacht auf eine Zigarettenfabrik in Polen. Der Zoll und die Staatsanwaltschaft erklärten ihre knapp zwei Wochen verspätete Verkündung mit weiteren Fahndungs- und Ermittlungstätigkeiten.

Die groß angelegte Durchsuchungsaktion in der Bundeshauptstadt begann unmittelbar nach den Festnahmen in Polen. Vier mutmaßliche Drahtzieher sollen in Berlin festgenommen worden sein. Offenbar handelt es sich um zwei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 40 und 46 Jahren.

Bild von voidStern

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