Schalke 04 ringt den FC Valencia in der Champions League nieder

Der FC Schalke 04 hat das Viertelfinale in der Champions League erreicht. Mit einem 3:1-Sieg gegen den FC Valencia erkämpften sich die Mannen von Trainer Felix Magath den Einzug in die nächste Runde der ‚Königsklasse‘. Offenbar scheint der Sieg aber nicht den Job des Meistertrainers zu retten.

Die Spanier waren zunächst besser im Spiel. Schalke konzentrierte sich nur auf die Defensive und überließ Valencia das Mittelfeld. Folglich gingen die Spanier in der 17. Minute durch den ehemaligen Wolfsburger Costa in Führung. Schalke wirkte zunächst konsterniert, kämpfte sich aber zurück ins Spiel. Spielerisch waren die Spanier den ‚Knappen‘ überlegen, doch kämpferisch zeigte ‚Königsblau‘ eine überragende Leistung. In der 40. Minute erzielte Jefferson Farfan mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern das 1:1.

In der zweiten Halbzeit war es ein offenes Spiel. Schalke gab keinen Ball verloren und erzielte in der 53. Minute durch Gavranovic die 2:1-Führung. Nach dem 1:1 im Hinspiel hätte Valencia ein 2:2 auf Schalke zum Weiterkommen genügt. Daher machten die Spanier jetzt mächtig Druck. Doch wieder einmal konnten sich die ‚Knappen‘ bei ihrem Torhüter Manuel Neuer bedanken, der unter anderem in der 58. Minute mit einem Superreflex beim Schuss von Aduriz die Führung festhielt. Valencia rannte jetzt an und Schalke kam zu Kontern. Mit dem letzten Gegenzug erzielte Farfan (90. +4) das 3:1.

Auch wenn Schalke jetzt zu den besten acht Mannschaften in Europa gehört, scheint das den Job von Magath nicht zu retten. Denn wie bereits am Mittwochvormittag zahlreiche Medien übereinstimmend berichteten, haben die Führungsgremien der ‚Knappen‘ beschlossen, dass zum Saisonende Schluss sein soll – und das unabhängig vom Abschneiden in der Champions League. Offiziell wurden diese Medienberichte von der Schalker Führung nicht bestätigt.

Bild von Free-ers

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Comments

  1. Norbert F. Preuß says:

    Endlich wieder Stimmung beim FC S(chizophrenie)04! Tönnies hatte vor 2 Jahren Magath nach Gelsenkirchen geholt, weil er “selbst keine Ahnung vom Fußball hat”. Wenn Magath nun gehen muss, sollte Tönnies auch seinen Koffer packen und sein Hackfleich nicht weiterhin an die Vorstandsmitglieder verfüttern. Wenn der Vorsitzende des Fan-Club-Verbandes sich von Magath schlecht informiert fühlt, letzlich aber nur ein Bier trinken und eine Bratwurst essen möchte, dann bedeutet das für mich die Kündigung meiner langjährigen Vereinsmitgliedschaft.

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