Roger Federer macht das Traumfinale bei den French Open 2011 perfekt

Das Traumfinale bei den French Open 2011 ist perfekt: Nach dem Vorjahressieger Rafael Nadal ist auch Roger Federer in das Endspiel von Paris eingezogen. Der Schweizer gewann im Halbfinale gegen Novak Djokovic mit 6:7 (5:7), 3:6, 6:3, 6:7 (5:7). Für den Serben war es die erste Niederlage in diesem Jahr nach zuvor 41 Siegen. Damit verpasste der 24-Jährige den Startrekord von John McEnroe.

Nach 3:39 Stunden verwandelte der Schweizer seinen dritten Matchball mit einem Ass. Der Weltranglistendritte und Djokovic zeigten Tennis auf atemberaubenden Niveau. Zunächst nahm Federer dem Serben den Aufschlag ab. Doch Djokovic ließ sich nicht beunruhigen und konterte mit einem Re-Break. Aus diesem Grund musste die Entscheidung im ersten Satz im Tie Break fallen. Nach 70 Minuten entschied der Schweizer diesen mit 7:5 für sich. Djokovic war beeindruckt von der Galavorstellung Federers. Auch im zweiten Satz überzeugte der Schweizer und gewann diesen mit 6:3. Doch Djokovic gab nicht auf und nahm gleich zu Beginn des dritten Abschnitts Federer den Aufschlag ab und verkürzte nach 2:34 Stunden auf 1:2-Sätze. Auch im vierten Durchgang ging das Weltklasse-Tennis weiter. Djokovic schaffte das Break zum 5:4 und schien eine Verlängerung am Samstag zu erreichen. Doch Federer konterte erneut und entschied die Partie im Tie Break für sich.

Zuvor hatte sich der Spanier Rafael Nadal in einem zeitweise hochklassigen Halbfinale gegen den Schotten Andy Murray 6:4, 7:5, 6:4 durchgesetzt. Nadal verwandelte nach 3:17 Stunden seinen ersten Matchball. Der Spanier baute seine Bilanz in Paris auf 44:1 Siege aus. Sollte Nadal das Finale gewinnen, würde er mit dem Schweden Björn Borg gleichziehen (sechs Triumphe bei den French Open).

Bild von y.caradec

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