Robert Kubica Unfall 2011: Co-Pilot spricht nach Rallye-Unfall – Hülkenberg oder Heidfeld als Ersatz im Gespräch

Wie der Rennstall Lotus Renault am gestrigen Montag mitteilte, haben die Ärzte den Formel-1-Piloten für eine kurze Zeit aus dem künstlichen Koma geholt. Der Pole konnte seine Verwandten kurz sprechen. „Robert zeigte, dass er alles genau verstanden hat“, wird Morelli auf der Homepage von „Il vostro giornale“ zitiert. Demnach ist Kubicas Hirntätigkeit intakt. Ob er jemals wieder Rennen fahren kann, steht noch in den Sternen. Wahrscheinlich wird er ein Jahr ausfallen.

Indes hat sich jetzt sein Co-Pilot zu dem Unfall geäußert. „In einem Wettbewerb will man so schnell wie möglich sein“, so Jakub Gerber auf die Frage nach der Schuld. „Robert ist einer dieser Fahrer, die sich Gedanken machen und immer einen Schritt vorausblicken. Er ist präzise, sauber und schnell – ein kompletter Fahrer.“ Im Interview mit der „Gazzetta dello Sport“ erklärt der Landsmann des Polen weiter: „Wir wussten, dass die Fahrbahn rutschig war aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit. Wir kamen ins Rutschen und das Auto knallte gegen eine Leitplanke. Das drückte uns nach außen und in die nächste Leitplanke.“ Gerber war sich sofort bewusst, dass etwas Schlimmes passiert ist. „Robert hatte auch einen dicken Bluterguss unter dem Auge, nachdem sein Kopf gegen das Lenkrad geschlagen war. Er verlor das Bewusstsein und ich bin durch das Fenster ausgestiegen.“

Nun muss Renault einen Nachfolger suchen, der das Cockpit in der kommenden Saison für Kubica übernimmt. Aktuell werden in den Medien die Namen Nick Heidfeld und Nico Hülkenberg gehandelt. Hülkenberg ist derzeit Testfahrer bei Force India und Heidfeld ist ohne Cockpit.

Bild von ph-stop

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Comments

  1. Werde wieder gesund mein bester

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