Ratingagentur Moody's droht USA mit Herabstufung

Nach der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) erhielt die USA nun erneut eine Warnung an die Kreditwürdigkeit. Denn nun droht auch Moody’s Investors Service mit einer möglichen Überprüfung oder gar Herabstufung der US-Bonität. Aktuell haben die USA die Bestnote „AAA“.

Moody’s sprach allerdings am Donnerstag (Ortszeit) von einem „sehr geringen, aber steigenden Risiko eines kurzfristigen Zahlungsausfalls“. Die Ratingagentur wies ausdrücklich darauf hin, dass „für den Fall, dass das Schuldenlimit erhöht und Zahlungsunfähigkeit vermieden wird, wird das „AAA“ Rating beibehalten“, teilte man in einer Erklärung mit. Aufgrund eines schlechteren Ratings können sich die Zinsen für US-Staatsanleihen erheblich erhöhen. Schon im April hatte S&P erklärt, dass man die Bonität der USA zwar weiterhin mit der Bestnote „AAA“ bewerte, aber den Ausblick für die langfristige Beurteilung von „stabil“ auf „negativ“ senken wird.

Moody’s erklärte weiter, dass die Regierung bei den aktuellen Verhandlungen über die Schuldenobergrenze konkrete Ergebnisse über den Abbau der Schulden erzielen müsse. Ansonsten wäre die derzeit erteilte Bestnote „AAA“ langfristig auf dem Prüfstand. Diese sei kurzzeitig in Gefahr, wenn die Verhandlungen über die Schuldenobergrenze nicht bald vorangehen oder gar scheitern.

Bild von Lemsipmatt

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