Rafael Nadal gewinnt das Finale der French Open 2011

Nach seinem Sieg bei den French Open 2011 steht Rafael Nadal nun auf einer Stufe mit Björn Borg. Beide haben sechs Mal die French Open gewonnen. In einem hochklassigen Finale setzte sich der Spanier 7:5, 7:6 (7:3), 5:7, 6:1 gegen den Schweizer Roger Federer durch und kassierte ein Preisgeld in Höhe von 1,2 Millionen Euro.

Eigentlich hatte Federer den besseren Start erwischt. Er trumpfte selbstbewusst auf und nahm Nadal gleich zu Beginn den Aufschlag ab. Der Schweizer konnte dann schnell auf 5:2 davon ziehen. In der Folge vergab er dann einen Satzball. Dies war wohl der Knackpunkt im ersten Durchgang. Nadal dominierte von nun an und gewann sieben Spiele in Folge. Nach 1:02 Stunden ging der erste Satz mit 7:5 an den Spanier. Im zweiten Durchgang nahm Nadal seinem Gegner prompt den Aufschlag ab. Der Schweizer kämpfte sich aber ins Match zurück und glich mit einem Break zum 4:4 aus. Beim Stand von 6:5 für Nadal musste die Partie wegen des Regens für knapp 15 Minuten unterbrochen werden. Nach der Pause nahm Federer dem Spanier das Service ab und schaffte den Tiebreak. Nach 2:14 Stunden ging Nadal mit 2:0-Sätzen in Führung.

Im dritten Satz kam Federer wieder besser ins Spiel und konnte nach 3:05 Stunden seinen zweiten Satzball zum 7:5 verwandeln. Doch im vierten Satz behielt der Weltranglistenerste die Nerven und schaffte das entscheidende Break zum 3:1. In der Folge ließ Nadal nichts mehr anbrennen und verwandelte nach 3:40 Stunden Spielzeit seinen ersten Matchball zum historischen Triumph.

Am Samstag hatte die Chinesin Li Na im Finale der Frauen ebenfalls Geschichte geschrieben. Als erster Tennisprofi aus Asien gewann sie ein Grand-Slam-Turnier im Einzel. Die 29-Jährige setzte sich im Endspiel gegen Francesca Schiavone 6:4, 7:6 (7:0) durch.

Bild von y.caradec

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