Polizei geht gegen den Enkeltrick-Betrug vor

Die Polizei in Hamburg möchte Senioren mit einer Aufklärungskampagne vor dem sogenannten Enkeltrick-Betrug schützen. Das teilte die Polizei am Montag mit. Aus diesem Grund werden in den kommenden Wochen durch die Polizei rund 50.000 Informationsbroschüren an Haushalte verschickt.

Unter anderem rät die Polizei dazu, niemals den vollständigen Vornamen, sondern nur den Anfangsbuchstaben in den öffentlichen Telefonbüchern anzugeben. Die Täter suchen sich ihre Opfer in der Regel nach altmodisch klingenden Vornamen aus. Zudem werden rund 90 Beamte in Pflege- und Seniorenheimen sowie auf Wochenmärkten an Informationsständen über den Enkeltrick-Betrug informieren. Auch Bankmitarbeiter werden in einer Zusammenarbeit mit zahlreichen Kreditinstituten informiert. Sie sollen für den Enkeltrick sensibilisiert werden.

Bei dem sogenannten Enkeltrick versuchen die Täter am Telefon ihre Opfer vorzugaukeln, dass ihr Enkel sich in einer finanziellen Schieflage befindet. Sollte es der Täter schaffen, sein Opfer von der Täuschung zu überzeugen, wird eine unmittelbare Bargeldübergabe vereinbart. In der Regel wird ein vermeintlicher Freund das Geld für den angeblichen Verwandten in Empfang nehmen. Hauptsächlich ältere Menschen sind Opfer der Enkeltrick-Betrüger.

Bild von jphintze

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