Partie zwischen dem FC St. Pauli und Schalke 04 nach Bierbecher-Wurf abgebrochen

Das Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Schalke 04 endete mit einem Skandal. In der 88. Minute, die Gäste führten zu diesem Zeitpunkt 2:0, flog ein voller Bierbecher von der Haupttribüne und traf Schiedsrichter-Assistent Thorsten Schiffner im Nacken. Dieser blieb zunächst liegen. Haupt-Schiedsrichter Deniz Aytekin eilte zur Seitenlinie und sprach mit seinem Assistenten. Dann stand die Entscheidung fest: Spielabbruch in der 89. Minute. Schiffner war offenbar nicht mehr in der Lage, das Spiel weiter zu begleiten.

Der Schiedsrichter-Assistent wurde zunächst in die Kabine gebracht und dort von einem Notarzt versorgt. Noch in der Nacht soll er zur Untersuchung ins Hamburger Marienkrankenhaus gebracht worden sein. Unmittelbar nach der Partie wurde ein erster Verdächtiger festgenommen. Er soll die Tat zwar abstreiten, aber den Bierbecher geworfen haben. In den Spielbericht schreibt Schiedsrichter Aytekin, dass er beim Stand von 2:0 abgebrochen hat. Allerdings ist es im Bereich des Möglichen, dass die gestrige Partie 3:0 für den FC Schalke 04 gewertet wird. Das Spiel wird zunächst nicht in der Tabelle berücksichtigt, bevor das Sportgericht darüber entschieden hat. Zudem droht dem Kiez-Klub eine Geldstrafe.

Dabei lag Aytekin in zahlreichen Szenen richtig. So entschied er in der 65. Minute auf Abseits, als Boll vom FC St. Pauli einen Treffer erzielte. Auch die Gelb-Rote-Karte für Kalla nach dem Foul an Schalkes Farfan ging in Ordnung. Als er in der 79. Minute Bartels mit Rot des Feldes verwies, lag Aytekin erneut richtig. Für Schalke erzielten am gestrigen Freitag Raul (26.) und der eingewechselte Draxler (66.) die Tore.

Bild von javierrldn

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