Ostermärsche in vielen Ländern der Welt

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Bei den traditionellen Ostermärschen haben am Samstag unter anderem in Berlin und München mehrere hundert Menschen unter dem Motto: “Krieg darf kein Mittel der Politik sein” gegen die Militäreinsätze in Afghanistan und die Gewalt im Nahen Osten demonstriert. Auf Plakaten und Transparenten forderten sie ein Ende der Gewalt in Syrien und den Kriegsdrohungen gegen den Iran. Weitere Themen waren unter anderem ein Verbot für Rüstungsexporte sowie die Verschrottung von Atomwaffen und Anlagen.
Im Rahmen des Ostermarsches in der Hauptstadt kreisten die Demonstranten die U. S. Botschaft am Brandenburger Tor mit einem 600 Meter langen Banner ein. Die Teilnehmer wollten damit auf die Situation politischer Gefangener aufmerksam machen und gegen die Todesstrafe protestieren. Auch die Debatte um die Antisemitismusvorwürfe gegen Literaturnobelpreisträger Günter Grass nach der Veröffentlichung seines Gedichtes “was gesagt werden muss”, waren in diesem Jahr ein Thema für die Demonstranten.
Die Ostermärsche wurden vor fünfzig Jahren in London ins Leben gerufen, in der damaligen Bundesrepublik fanden die ersten Ostermärsche 1960 statt. Seither demonstrieren jedes Jahr zu Ostern Tausende Menschen in zahlreichen Ländern für eine friedliche Welt und gegen militärische Lösungen politischer Konflikte.

Bild von aktion-freiheitstattangst.org

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