Oscars 2011: Britischer Königsfilm ist der große Gewinner

Der große Gewinner der 83. Oscar-Verleihung war das britische Historiendrama „The King’s Speech“. Der Film mit Colin Firth in der Hauptrolle wurde am Sonntagabend (Ortszeit) in Hollywood zum besten Film gekürt und setzte sich dabei gegen den Mitfavoriten „The Social Network“ durch. Insgesamt war „The King’s Speech“ für zwölf Preise nominiert. Vier Auszeichnungen konnte der Streifen über König George VI. in diesem Jahr einheimsen. Hauptdarsteller Colin Firth bekam, wie von vielen Experten im Vorfeld erwartet, den Oscar als bester Hauptdarsteller. Tom Hooper wurde als bester Regisseur ausgezeichnet und David Seidler bekam den Preis für das beste Original-Drehbuch. „Ich glaube, meine Karriere hat nun ihren Höhepunkt erreicht“, sagte Oscar-Gewinner Firth im Anschluss. Firth war gemeinsam mit Jeff Bridges („True Grit“), Javier Bardem („Biutiful“), James Franco („127 Hours“) und Jesse Eisenberg („The Social Network“) in der Kategorie des besten männlichen Hauptdarstellers nominiert.

Natalie Portman bekam den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Darbietung als Balletttänzerin in dem Thriller „Black Swan“. Die US-Schauspielerin bezeichnete die Ehrung in ihrer Dankesrede als „verrückt“. Sie setzte sich gegen Nicole Kidman („Rabbit Hole“), Annette Bening („The Kids Are All Right“), Michelle Williams („Blue Valentine“) und Jennifer Lawrence („Winter’s Bone“) durch. Mit dem Oscar als bester Nebendarsteller wurden Melissa Leo und Christian Bale ausgezeichnet. Beide Schauspieler waren in dem Boxer-Drama „The Fighter“ zu sehen. Der Thriller „Inception“ wurde mit insgesamt vier der begehrten Preise ausgezeichnet, „The Social Network“ räumte drei Oscars ab.

Die deutschen Oscar-Kandidaten gingen leider leer aus. Weder Hans Zimmer mit seiner Komposition zu „Inception“ noch die Trickfilmer Jakob Schuh und Max Lang („Der Grüffelo“) bekamen einen Oscar. Auch Stephan Trojanski bekam für seine Beteiligung an Clint Eastwoods Drama „Hereafter“ keinen Preis. Der Oscar für die besten Spezialeffekte ging an die Computer-Spezialisten von „Inception“. Zum großen Verlierer gehörte der „True Grit“. Der Western konnte keine der zehn Nominierungen in einen Oscar umwandeln.

Bild von Adarsh Upadhyay

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