Olympia 2018: München empfängt die Olympia-Prüfer

Bis kommenden Freitag macht sich Gunilla Lindberg gemeinsam mit ihrer 14-köpfigen Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) daran, Münchens „Bid Book“ für die Winterspiele 2018 vor Ort auf die Fakten zu überprüfen. Für München ist es einer der wichtigsten Termine vor der Vergabe des Milliardengeschäfts Olympia auf der IOC-Session Anfang Juli.

Das Urteil der Kommission ist zunächst nicht verbindlich. Aber die IOC-Mitglieder müssen sich auf deren Urteil verlassen, da sie selbst die Bewerberstädte nicht besuchen dürfen. Im südafrikanischen Durban wird dann am 6. Juli die Entscheidung getroffen, welche Stadt die Olympischen Winterspiele 2018 ausrichtet. Das IOC setzte sich in der Vergangenheit häufig über das Urteil der Evaluierungskommission hinweg.

Pyeongchang gilt als Favorit auf die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2018. Die 45.000-Einwohner-Stadt will nach den Niederlagen bei den IOC-Abstimmungen gegen Vancouver (2010) und Sotschi (2014) unbedingt die Spiele nach Südkorea holen. Annecy setzte sich zwar in der französischen Vorausscheidung gegen Nizza, Grenoble und Pelvoux durch, gilt aber nur als Außenseiter im Rennen um Olympia 2018. Nach Kritik aus dem IOC musste man die Bewerbung zuletzt überarbeiten.

Bild von thisisbossi

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