Olympia 2018: Entscheidung ist gefallen – Pyeongchang feiert

Während München trauert, wird in Südkorea gejubelt: Favorit Pyeongchang hat es im dritten Anlauf geschafft. Damit lädt man 2018 zu den 23. Olympischen Winterspielen ein. Am Mittwoch entschied die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Durban schon im ersten Wahlgang für den neuen Wintersportmarkt auf dem bevölkerungsreichsten Kontinent Asien.

Um 17.18 Uhr MESZ verkündete IOC-Präsident Jacques Rogge den Sieger. Bei der erleichterten südkoreanischen Delegation brandete Jubel auf. Pyeongchang sicherte sich schon in der ersten Wahlrunde die absolute Mehrheit. Bei der Abstimmung von 95 IOC-Mitgliedern bekam München lediglich 25 Stimmen. Pyeongchang triumphierte mit 63 Stimmen. Für Frankreichs Außenseiter Annecy votierten lediglich sieben Mitglieder. Deutschland musste damit das vierte Mal nacheinander im Kampf um Olympische Spiele eine Niederlage einstecken. Zuvor waren Berchtesgaden (1992/Winter), Berlin (Sommer/2000) und Leipzig für die Sommerspiele 2012 sogar in der Vorausscheidung gescheitert.

Pyeongchang lädt unter dem Motto „Neue Horizonte“ vom 9. bis 25. Februar 2018 nach Fernost. Nach Sapporo (1972) und Nagano (1998) ist Pyeongchang erst die dritte asiatische und die erste südkoreanische Stadt, die die Olympischen Winterspiele veranstaltet. Olympia war in Südkorea schon einmal zu Gast: Bei den Sommerspielen 1988 in der Hauptstadt Seoul.

Bild von { QUEEN YUNA }

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