November-Kinder haben höhere Lebenserwartung

Ist der Geburtsmonat eines Menschen ausschlaggebend für seine Lebenserwartung? Dieser Frage gingen jetzt Greifswalder Forscher nach und kamen zu dem Ergebnis, dass November-Kinder einer Studie zufolge eine höhere Lebenserwartung haben als Frühlingskinder. Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher, nachdem sie sechs Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle in der Bundesrepublik analysiert hatten.

Demnach wurden Frauen, die im November geboren wurden, im Durchschnitt 7,3 Monate älter als im Mai geborene Frauen. Bei den Männern ist der Unterschied noch gravierender, hier sind es 11,7 Monate. Das teilte die Universität Greifswald am Dienstag mit. Nach Angaben der Forscher steigt die Lebenserwartung bei Frauen als auch bei Männern von Mai an jeden Monat. Im November wird der Höchststand erreicht, dann sinkt sie wieder.

Dabei spielen regionale Gegebenheiten keine Unterschiede, denn das Phänomen ist sowohl in Norddeutschland als auch in Süd-, West- und Ostdeutschland erkennbar gewesen. Auch in ländlichen Gegenden und Großstädten ist dieses Phänomen zu erkennen, hieß es weiter. Demnach werde schon lange vermutet, dass die ersten Lebensabschnitte Auswirkungen auf das spätere Leben haben. Die Ergebnisse der in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Landesamt Sachsen und dem Statistischen Bundesamt entstandenen Studie erschienen im „Journal of the American College of Cardiology“.

Bild von spukspecht

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