NFL: Spielergewerkschaft und Teambesitzer einigen sich auf eine Verlängerung der Frist

Im Streit um einen neuen Arbeitsvertrag in der NFL haben sich die Spielergewerkschaft NFLPA und die Teambesitzer auf einer Verlängerung der Frist um 24 Stunden geeinigt. Das gaben beide Parteien in Washington bekannt. Ursprünglich endete der 2006 unterzeichnete Tarifvertrag am Donnerstag um Mitternacht. Daraufhin wäre es den 32 Eignern der NFL ab Freitag möglich gewesen, ihre Spieler zu sperren.

Sollte es tatsächlich zu einem Lockout kommen, haben zahlreiche Stars der National Football League bereits angekündigt, eine Klage gegen die NFL anzustreben. Zuletzt kam es im Jahre 1987 zu einem Arbeitskampf. Aktuell wollen die Teambesitzer ihren Profis nicht mehr die bisherigen 60 Prozent aus dem Topf überlassen. Zudem geht es um eine Verlängerung der regulären Saison von 16 auf 18 Spiele.

Da die Popularität der NFL aktuell auf einem Höchststand ist, kommt der Streik zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Denn der diesjährige Super Bowl zwischen Green Bay Packers und den Pittsburgh Steelers war die meistgesehene TV-Sendung in der amerikanischen Fernsehgeschichte. Sollten die Verhandlungen weiter erfolglos bleiben, könnte die im September anstehende Saison ausfallen.

Bild von Matt McGee

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