Mord in Krailling: DNA-Spuren von Onkel an Tatwaffen

Auch drei Wochen nach dem Doppelmord von Krailling bleiben immer noch Menschen vor dem Gebäude in der Margaretenstraße stehen. Hier wurden zwei Schwestern im Alter von acht und elf Jahren umgebracht.

Der Tatverdacht nach dem zweifachen Kindermord gegen den Onkel der Opfer erhärtet sich weiter. Wie die Polizei am Montag mitteilte, sei sowohl an dem Messer, welches bei der Tat eingesetzt wurde, als auch an der verwendeten Hantelstange sowie den beiden Mädchen DNA-Spuren des Verdächtigen gefunden worden. Des Weiteren gebe es zusätzliche tatrelevante Spuren, hieß es weiter. Aus ermittlungstaktischen Gründen könne man aber keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben. Insgesamt wurden bis dato 825 Spuren gesichert und über 200 Beweisstücke sichergestellt, die als tatrelevant eingeschätzt werden.

In der Nacht zum 24. März wurden die beiden Schwestern Sharon und Chiara aus Krailling in der Wohnung der Familie getötet. Als die Mutter am frühen Morgen aus einer nahegelegenen Kneipe nach Hause kam, fand sie ihre Leichen. Der Onkel der Mädchen geriet unter Tatverdacht, da Blutspuren von ihm am Tatort gefunden wurden. Der Mann schweigt weiterhin zu der Tat.

Bild von HamburgerJung

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