Mehr als 41 Millionen Erwerbstätige in Deutschland

Die Wirtschaft in Deutschland boomt weiterhin. Ende 2010 haben so viele Menschen wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr in Deutschland gearbeitet. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 422.000 auf 41,04 Millionen Menschen. Laut der Statistik waren 36,61 Millionen Personen angestellt und 4,43 Millionen selbstständig tätig.

Die Zahl der Beschäftigten in den Industriebetrieben hat sich erstmals seit zwei Jahren erhöht. Auf 7,7 Millionen und damit um 7000 Erwerbstätige nahm sie zu. In der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei ging die Zahl dagegen um 15.000 Beschäftigte zurück. Im Baugewerbe setzte sich die Aufwärtsentwicklung fort, die Zahl der Erwerbstätigen nahm um 42.000 Menschen zu. Der Dienstleistungssektor verzeichnete aber die größten Zuwächse. Hier stieg die Zahl der Beschäftigten um 388.000 und damit zum ersten Mal auf mehr als 30 Millionen Personen.

Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Laut Statistik arbeiteten noch vor 60 Jahren in der alten Bundesrepublik (ohne das Saarland und Berlin) 25 Prozent der Beschäftigten in der Landwirtschaft und nur knapp 33 Prozent der Menschen verdienten ihr Geld mit Dienstleistungen. Im vergangenen Jahr verdienten fast 75 Prozent der Erwerbstätigen ihr Geld mit Dienstleistungen.

Bild von nevrdull

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Comments

  1. wapuschel says:

    Ich glaube keiner Statistik, welche ich nicht selber ge-/verfälscht habe.
    Was bedeutet denn schon Erwerbstätigkeit, wenn man davon nicht leben kann ?

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