Massiver Hacker-Angriff auf geheime Daten des Pentagons

Hacker hatten jüngst das US-Verteidigungsministerium angegriffen. Wie der stellvertretende Pentagonchef William Lynn mitteilte, seien im März 24.000 sensible Dokumente in die Hände von ausländischen Eindringlingen gelangt.

Demnach gehe das Pentagon davon aus, dass eine ausländische Regierung hinter dem Angriff stecke. Wie die „New York Times“ berichtet, handelt es sich um einen der größten Datendiebstähle in der Geschichte des Pentagons. Das Pentagon sieht aufgrund des Angriffs seine neuen Sicherheitsregeln für den Datenverkehr als bestätigt an. Die USA können nun im Kampf gegen Computerhacker auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Ausland setzen. In einer Erklärung hieß es, dass das Verteidigungsministerium „zunehmend robuste internationale Beziehungen“ aufbauen werde, um eine „kollektive Selbstverteidigung“ zu ermöglichen. Zudem hieß es, dass man nur mit einem gemeinsamen Bewusstsein und gegenseitigen Warnungen auf globaler Ebene solche Angreifer unschädlich machen könne.

Im vergangenen Jahrzehnt haben Hacker immer wieder Militär und Rüstungsunternehmen angegriffen. Auf diesem Weg wurden viele Daten aus den Bereichen Luftfahrtelektronik, Überwachungstechnik und Netzwerksicherheit gestohlen.

Bild von Chairman of the Joint Chiefs of Staff

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