Lisicki verliert Halbfinale von Wimbledon gegen Scharapowa

Am Ende musste die Berlinerin Sabine Lisicki im Halbfinale von Wimbledon 2011 feststellen, dass Maria Scharapowa in dieser Form eine Nummer zu groß war. Die Russin leistete sich zwar eine rekordverdächtige Zahl von Doppelfehlern, war aber bei den Returns und der Schlagpräzision zu stark. Am Ende siegte die ehemalige Nummer eins der Welt 6:4, 6:3.

Lisicki kam gut in die Partie und führte schnell 3:0. Dank Power-Tennis vom Allerfeinsten war ihre Gegnerin sichtlich beeindruckt. Scharapowa leistete sich vier Doppelfehler allein in den ersten beiden Aufschlagsspielen. Die Berlinerin knickte dann aber ein wenig ein. Statt den Breakball zum 4:0 nutzen zu können, stand es plötzlich 3:3. Das war wohl der Knackpunkt in der Partie. Die 24-Jährige steigerte sich von Punkt zu Punkt und nahm Lisicki zum 5:4 den Aufschlag ab. Nach 43 Minuten holte sie sich mit ihrem ersten Ass die Satzführung. Der Russin gelangen im zweiten Durchgang zwei frühe Breaks zum 1:0 und 3:0. Der Widerstand von Lisicki war nun gebrochen, auch wenn sie Scharapowa noch einmal den Aufschlag abnehmen konnte. Nach elf Siegen auf Rasen in Serie musste die Berlinerin einsehen, dass die Russin in der aktuellen Form kaum zu schlagen war.

Am Samstag trifft Scharapowa sieben Jahre nach ihrem ersten Wimbledon-Sieg auf die tschechische Weltranglisten-Achte Petra Kvitova. Sie konnte sich im ersten Halbfinale von Wimbledon 2011 gegen die Weißrussin Victoria Asarenka mit 6:1, 3:6, 6:2 durchsetzen.

Bild von mbevis

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