Lisicki trifft nach Sieg über Bartoli im Halbfinale‎ von Wimbledon auf Scharapowa

Die Berlinerin Sabine Lisicki greift 15 Jahre nach Steffi Grafs letztem Wimbledon-Sieg bei den 125. All England Championships sensationell nach der Krone. Lisicki stürmte dank des dramatischen 6:4, 6:7 (4:7), 6:1 über die französische Weltranglistenneunte Marion Bartoli ins Halbfinale von Wimbledon 2011.

Lisicki war nervenstark und ließ sich selbst von drei vergebenen Matchbällen im zweiten Satz nicht beirren. Im Halbfinale trifft Lisicki am Donnerstag auf die frühere Wimbledon-Siegerin Maria Scharapowa, die sich gegen die Slowakin Dominika Cibulkova 6:1, 6:1 durchsetzte. Der Sieg über Bartoli garantiert der Deutschen ein Rekordpreisgeld von 275.000 Pfund und den Sprung unter die Top 30 der Weltrangliste.

Lisicki kam gut ins Match und wirkte von beginn an konzentriert. Sie zog schnell auf 4:2 davon. Nach 43 Minuten konnte sie dann den ersten Satz für sich entscheiden. Im zweiten Durchgang kam Bartoli besser in das Match und lag sogar 3:1 vorn. Doch Lisicki konnte ausgleichen und führte zwischenzeitlich 5:4. In der Folge vergab Lisicki drei Matchbälle bei eigenem Aufschlag – Bartoli konnte den Tiebreak dann gewinnen. Doch Lisicki verkraftete den kleinen Rückschlag hervorragend und schaffte im dritten Satz ein frühes Break zum 2:0. Da Lisicki ihr Service nicht mehr im Stich ließ, konnte sie nach knapp zweieinhalb Stunden feiern.

Bild von mbevis

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