Libyen: Rebellen bitten den Westen um Entsendung von Bodentruppen

Die Kämpfe in Libyen halten weiter an, daher haben die Rebellen nun den Westen um Entsendung von Bodentruppen gebeten. Rebellensprecher Nuri Abdullah Abdullati hatte erstmals den Westen um Bodentruppen gebeten. „Wenn sie nicht kommen, werden wir sterben“, so der frühere Richter in Misrata. Bundesaußenminister Guido Westerwelle lehnte den Einsatz von Bodentruppen ab und verwies auf die Libyen-Resolution der Uno.

Indes hat nun auch Italien und Frankreich nach Großbritannien die Entsendung von Militärberatern nach Libyen bekannt gegeben. Nach Angaben des italienischen Verteidigungsministeriums seien zehn italienische Militärberater nach Libyen entsandt worden, um bei der Ausbildung der Aufständischen zu helfen. Bereits zuvor hatte London angekündigt, bis zu 20 Militärexperten nach Bengasi schicken zu wollen. Auch die Regierung Frankreichs teilte am Mittwoch mit, dass einige Verbindungsoffiziere zur Beratung der Rebellen nach Libyen geschickt werden. Abdelati Laabidi sagte, die Entsendung der Berater verlängere nur den Konflikt.

US-Präsident Barack Obama befürwortete die Entsendung von Experten. Obamas Sprecher Jay Carney erklärte, dass es dabei bleibe, dass kein US-Soldaten seinen Fuß auf libyschen Boden setzt. Stattdessen plant die Regierung, den Aufständischen Hilfen im Wert von 25 Millionen Dollar zukommen zu lassen.

Bild von americanistadechiapas

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