Libyen: Nato sieht nach Flucht von Generälen Gaddafi vor dem Sturz

Die Nato sieht aufgrund der Flucht von fünf Generälen und der zunehmenden Zahl von fahnenflüchtigen Soldaten ein Ende der Herrschaft Gaddafis nahen. „Gaddafis Terrorherrschaft neigt sich dem Ende zu“, zitiert das „Hamburger Abendblatt“ Nato-Sprecherin Oana Lungescu in Brüssel. „Selbst jene, die ihm am nächsten waren, verlassen ihn oder desertieren.“

Demnach habe einer der Generäle gesagt, die Streitkräfte des Machthabers seien nach den Bombardierungen durch Nato-Kampfflugzeuge nur noch zu 20 Prozent einsatzbereit. Lungescu erklärte weiter, dass die Luftangriffe die Führungs- und Kommandostruktur schwer getroffen hätten. „Wenn die Offiziere keine Befehle mehr bekommen, dann verlieren sie das Vertrauen in die Führung. Und genau das passiert gerade“, so die Nato-Sprecherin weiter.

Indes scheint übereinstimmenden Medienberichten zufolge der neue Vermittlungsversuch des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma in Libyen erfolglos geblieben zu sein. So habe zwar Gaddafi einen Waffenstillstand angeboten, allerdings Forderungen nach einem Rücktritt erneut abgelehnt, so Zuma. Demnach sei Gaddafi auch nicht bereit, das Land zu verlassen. Die Nato setzte unmittelbar nachdem Zuma Libyen verlassen hatte, ihre Luftangriffe auf Libyen fort. Das berichtet das staatliche Fernsehen.

Bild von americanistadechiapas

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