Karl-Theodor zu Guttenberg gibt Stellungnahme an Uni Bayreuth ab

Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat im letzten Moment bei der Universität Bayreuth nun doch eine Stellungnahme zu seiner Doktorarbeit abgegeben. Das bestätigte die Universität am Dienstag. Zum Inhalt der Erklärung wollte man allerdings keine Angaben machen. Die Frist für eine Stellungnahme wäre am Dienstag abgelaufen. Das berichten zahlreiche Medien übereinstimmend.

Wegen zahlreicher abgeschriebener Passagen hatte die Universität Bayreuth dem 39-Jährigen den Doktortitel bereits entzogen. Aktuell soll die Kommission ein zusätzliches Gutachten erstellen. Dabei geht es um die Frage, ob Guttenberg absichtlich getäuscht habe oder nicht. Der ehemalige Verteidigungsminister hatte das in der Vergangenheit immer wieder verneint.

Noch im April soll der Bericht fertiggestellt werden. Im Anschluss will die Universitätsleitung über mögliche Konsequenzen beraten. Mit einer Veröffentlichung der Ergebnisse wird Mitte Mai gerechnet. Nachdem es zwischenzeitlich zu Irritationen gekommen war, ob Guttenberg einer Veröffentlichung des Berichts zustimmen würde, ließ der 39-Jährige unlängst über seine Anwälte verlauten, dass er mit einer Veröffentlichung einverstanden wäre.

Bild von Bundeswehr-Fotos

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Comments

  1. Ernst Jörg Kiesgen says:

    Sein Verhalten ist einfach nur noch peinlich.

  2. Wie kann man bitte unabsichtlich abschreiben?

    • Ganz einfach, indem der ursprüngliche Sinn der Textpassagen nicht darin bestand sie als seine eigenen auszugeben sondern als Zitate zu denen die entsprechenden Verweise fehlen.

      Allerdings verstehe ich das Ganze ohnehin nicht. Sollte er tatsächlich täuschen wollen, wäre das extrem dumm, den in der Menge MUSSTE das auffallen. So doof kann man doch gar nicht sein. Andererseits glaube ich auch nicht an ein Vergessen der Fußnoten und Quellenangaben, dann das wiederum hätte IHM auffallen müssen, so doof kann man eigentlich auch nicht sein.

      Wie man es dreht und wendet… irgendetwas ist da sehr faul.

      Ich vermute einfach mal, dass die Arbeit jemand drittes geschrieben hat. Derjenige hat tatsächlich getäuscht und die Textpassagen als seine eigenen ausgegeben, und zwar gegenüber zu Guttenberg. Der wiederum kann jetzt natürlich nicht zugeben, dass er die Arbeit hat schreiben lassen.

  3. Dieter Kosche says:

    Nun ich finde es schon für eine Mensche Verachtente Tatsache dass die Presse einen Menschen wie von Karl- Theodor zu Guttenberg so viel Miß Geschrieben wurde wie noch nie von einen Anderen Politischen Menschen wie nie zu vor!

    Nun mit der Abschreibung von einer Docktor Arbeit ist zwar nicht in Ordnung, aber wer macht den keine Fehler?
    Nun ich denke es war eine Politische Hetz Jagt auf den Jungen und sehr Offnen Politicker Karl-Theodor zu Guttenberg zu Veranstalten!

    Schaut doch mal an Heern Fischer und Konsorten, die sind ja noch viel Schlimmer und werden von der Presse Hoche Lieder gesungen, ob wohl er damals einen Polizisten Verletzt hatte und vielleicht auch noch mehr Straf Taten im Raum stehen könnten!

    Ich denke die Hetz Jagt ging von der SPD und der Bündnis 90 die Grünen aus.

    Dabei haben die SPD und Grüne genug Dreck am Stecken.

    MfG. Dieter Kosche aus Lebach

    • Rolf Munzinger says:

      langsam geht einem dieses Guttenberg Theater auf den Geist.
      SPD und Grüne haben doch ihr Ziel erreicht einen Mann zum Abschuß freizugeben um ihre
      eigenen Probleme zu kaschieren. Die Möchtegern-Politiker, wie Gabriel, Nahles, Trittin, Kretschmann, Roth
      und Konsorten sind sowiso nur Schrott und sollten längst entsorgt werden, nur wohin?

      MfG R. Munzinger aus Schramberg/Schwarzwald

  4. Sehr geehrter Herr Kosche,

    es geht nicht darum Herrn Guttenberg an den Pranger zu stellen und das sollte auch niemand tun. Ich gebe Ihnen auch recht zu sagen, dass jeder Fehler macht.

    Doch hier geht es nicht mehr um einzelne Fehler, sondern um das bewusste Täuschen! Jeder der sich mit wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt weiß, dass Abschreiben ganzer Seiten (selbst mit Quellenangabe!) keinen wissenschaftlichen Wert mehr besitzt – und schon gar nicht mit Summa cum laude bewertet werden darf.

    Es gibt viele Politiker, die aufgrund von Herkunft und Bildung weniger mitbringen konnten, und mehr die Politik beeinflusst haben, als Herr Guttenberg. Daher gebührt ihm diese ganze Aufmerksamkeit gar nicht.

    Ich sage nur: Das einzige, was wirklich von einem Politiker erwartet wird, ist Ehrlichkeit. Und die besitzt er nicht.

    Viele Grüße

    Mencke

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