Jeopardy: Watson gewinnt Quizshow – Maschine schlägt Mensch

Es ist der Kampf Mensch gegen Maschine. In Hollywood wurde dieses Thema mehrfach verfilmt. Nun wurde es Realität. Am Abend des 16. Februar 2011 musste die Menschheit den Kampf gegen die Maschine verloren geben. Der IBM-Supercomputer „Watson“ trat bei der US-Sendung Jeopardy gegen die Champions Ken Jennings und Brad Rutter an und setzte sich am Ende souverän durch. An drei Abenden hintereinander konnten Fernsehzuschauer den Vergleich verfolgen. Der Supercomputer bekam zwei absolute Jeopardy-Profis als Gegner gestellt. Jennings schaffte sagenhafte 74 Siege in Folge, Rutter strich bei Jeopardy eine Gewinnsumme von über 3,2 Millionen US-Dollar ein.

Das „Superhirn“ von IBM setzte sich am Mittwochabend (Ortszeit) überlegen durch. „Watson” erhält für seinen Sieg ein Preisgeld von einer Million US-Dollar. IBM will diese Summe den Wohltätigkeitsorganisationen World Vision und World Community Grid spenden. Jennings und Rutter gehen aber nicht leer aus. Sie bekommen 300.000 beziehungsweise 200.000 US-Dollar für Platz zwei und drei. Die beiden Gegner von „Watson“ wollen jeweils die Hälfte ihres Gewinns Wohltätigkeitsorganisationen spenden.

Zwar antwortete auch der Supercomputer ein paar Mal falsch, letztlich war „Watson“ aber nicht zu schlagen. Bei der Spielshow wird nicht nur Wissen abgefragt. Die Teilnehmer müssen um die Ecke denken können. Bis dato war man der Meinung, dass ein Computer der intuitiven menschlichen Intelligenz weit unterlegen ist. Doch „Watson“ hat das Gegenteil bewiesen.

Bild von JoeDuck

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