Jeder Fünfte in Deutschland verzichtet auf das Internet

In Deutschland nutzen immer noch fast 18 Millionen Menschen das Internet überhaupt nicht. Seit vielen Jahren liegt der Anteil bei einem Wert von über 20 Prozent. Zudem ist die Zahl derer, die planen, im kommenden Jahr sich einen Zugang zum Internet verschaffen zu wollen, auf nur noch 3,3 Prozent gesunken.

Die Zahlen basieren auf dem „(N)Onliner-Atlas 2011“. Im Auftrag der Initiative D21 hat TNS Infratest dazu mehr als 30.000 Deutsche ab 14 Jahren befragt. Zum wichtigsten Ergebnis der Studie gehört, dass in Deutschland mittlerweile 52,7 Millionen Menschen oder 74,7 Prozent der Bevölkerung zu den Onlinern ab 14 Jahren gehören. Das ist neuer Rekord. In den westlichen Bundesländern nutzen 75,8 Prozent der Menschen das Internet. Im Osten sind es knapp 70 Prozent. Bremen liegt weiter auf dem ersten Platz (80,2 Prozent), dahinter kommen Berlin und Baden-Württemberg. Die Schlusslichter bilden Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Sachsen-Anhalt.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass je jünger die Menschen sind, desto häufiger sind sie im Netz unterwegs. Allerdings entdecken immer mehr ältere Menschen das Internet: Die Zahl der Onliner vor allem in den Altersgruppen der 50- bis 59-Jährigen ist überdurchnittlich gewachsen. Auch bei Männern und Frauen findet sich ein Unterschied in der Nutzerquote: Von den Damen sind 68,9 Prozent online, von den Männern 80,7 Prozent. Hier war der Abstand aber in den Vorjahren größer.

Bild von KaVass

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