Japan: Tepco erwägt Abdecken von Fukushima mit Sand und Beton – Kühlversuche wohl erfolgreich

In Japan scheint sich aktuell die Lage um das AKW Fukushima 1 in der entscheidenden Phase zu befinden. Die Betreiber des AKW überlegen erstmals öffentlich, das Kraftwerk unter einer Schicht aus Sand und Beton zu begraben.

Tokyo Electric Power (Tepco) erklärte am Freitag, dass es nicht unmöglich sei, die Reaktoren mit Beton zu überziehen. Allerdings soll zunächst versucht werden, den Reaktor abzukühlen. Diese Methode ist nicht völlig neu. Denn schon 1986 wurde bei der Katastrophe in Tschernobyl ebenfalls ein Reaktor mit Sand und Beton zugeschüttet. Japanische Ingenieure sagen, dass es vielleicht die einzige Möglichkeit sei, die katastrophale Ausbreitung einer möglichen Strahlung zu verhindern. Das Unglück vor 25 Jahren in Tschernobyl gilt als größter Atomunfall weltweit. Zu jener Zeit war ein sowjetischer Reaktor explodiert.

Aktuell wird am AKW Fukushima 1 versucht, die Stromverbindung zu zwei Reaktoren wiederherzustellen. So sollen die Kühlpumpen wieder in Gang gebracht werden. Zudem besprühten Arbeiter den Reaktor Nummer 3 mit Kühlwasser. Von diesem Reaktor scheint derzeit die größte Gefahr auszugehen. Aktuellen Medienberichten zufolge soll das Vorhaben in Reaktor Nummer 3 erfolgreich gewesen zu sein, es soll nun eine Stromleitung zur Kühlung anliegen. Denn wie der Kraftwerksbetreiber Tepco berichtet, sei die Intensität der radioaktiven Strahlung leicht zurückgegangen.

Bild von apple 94

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Comments

  1. Hoffe die bekommen alles in den griff, damit der Lebensraum Japan für die Bevölkerung auch lweiterhin lebenswert bleibt!
    Hoffe Auf ein rasches Umdenken weltweit, sodass in den nächsten 15-20 Jahren eine komplette Umstellung auf alternative , saubere energieformen umgesetzt werden kann.
    Nur so kann gewährleistet werden, dass unsere Lebensraum Erde für die zukünftigen Generationen erhalten bleiben kann.

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