Japan: Radioaktivität in Spinat und Fisch nahe AKW Fukushima

Wie japanische Medien berichten, ist bei zwei Fischproben und bei Spinat in der Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima ein erhöhter Wert des radioaktiven Cäsiums gefunden worden. Nach Angaben des Fernsehsenders „NHK“ war der Wert fünf- bis sechsmal höher, als dies gesetzlich erlaubt sei.

Demnach lag der Wert beim Spinat bei etwa doppelt soviel Becquerel wie zulässig. Im Juni soll nun nach Angaben der Regierung begonnen werden, das belastete Abwasser im AKW zu dekontaminieren. Noch immer behindert das hoch radioaktiv verseuchte Wasser die Arbeiten am Kühlsystem des Kraftwerks.

Das Erdbeben und der Tsunami vom 11. März zerstörten viele Produktionsstätten. Aus diesem Grund ging die Produktion nach Regierungsangaben im vergangenen Monat um 15,3 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. Das Wirtschaftsministerium Japans teilte mit, dass es sich hier um den schwersten Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1953 handle. Einige global agierende Unternehmen wie beispielsweise Sony oder Toyota waren aufgrund von Lieferschwierigkeiten sowie Stromausfällen zu Einschränkungen bei ihrer Produktion gezwungen.

Bild von mikearther

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