Japan kommt nicht zur Ruhe – Nachbeben lässt Häuser in Tokio zittern

Fünf Wochen nach dem schweren Erdbeben und dem folgenden Tsunami bebte in Japan erneut die Erde. Am Samstag wurde das Land von einem schweren Nachbeben erschüttert. Nach Angaben der japanischen Meteorologiebehörde lag das Epizentrum der Stärke 5,8 bis 5,9 im Süden der Präfektur Ibaraki. Demnach ereignete sich das Beben in einer Tiefe von 70 Kilometern. Ein Tsunami-Alarm wurde allerdings nicht ausgelöst.

Das Beben ließ auch in der Hauptstadt Tokio die Gebäude zittern. Japan wurde seit dem Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März nahezu täglich von Nachbeben erschüttert. Der Betreiber Tepco des havarierten AKW Fukushima teilte mit, dass das Beben die Arbeiten nicht behindert habe.

Die verheerende Katastrophe in dem Land hat Medienberichten zufolge rund 28.000 Menschen das Leben gekostet. Am Sonntag erwartet die japanische Regierung US-Außenministerin Hillary Clinton zu einem halbtägigen Kurzbesuch. Dem Vernehmen nach soll sie Japan weitere Unterstützung zusichern. Derzeit unterstützt Washington das Land mit über 200.000 Soldaten, 20 Marineschiffen und 160 Maschinen der Luftwaffe.

Bild von Alo Lopez

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