Japan: Im AKW Fukushima kommen weiterhin Roboter zum Einsatz

Die Lage am havarierten AKW Fukushima scheint weiterhin bedrohlich zu sein. Noch immer hat der Betreiber Tepco die Situation offenbar nicht im Griff .

Medienberichten zufolge will man weiterhin Roboter zur Eindämmung der Nuklearkatastrophe einsetzen. Wie die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ berichtet, handelt es sich hierbei um drei Geräte zwei verschiedener Hersteller. Der Einsatz soll Anfang des kommenden Monats beginnen. Dadurch soll die Strahlenbelastung der Arbeiter in dem durch das Erdbeben und dem Tsunami zerstörten AKW Fukushima 1 gesenkt werden. Wie „Nikkei“ unter Berufung auf den Betreiber Tepco weiter berichtet, seien zwei vom US-Energieministerium bereitgestellte Talon-Roboter mit Kameras, zum Aufspüren von Gammastrahlung und GPS ausgestattet, im Einsatz. Diese Geräte sollen Messungen außerhalb und innerhalb des Reaktorgebäudes vornehmen. Anhand dieser Ergebnisse werden dann Strahlungskarten erstellt.

Das AKW Fukushima war beim Erdbeben und dem folgenden Tsunami vom 11. März schwer beschädigt worden. Seither tritt Strahlung aus, die zuletzt auch Lebensmittel um das AKW verseucht hatte. Nachdem die japanische Bevölkerung zunächst ruhig geblieben ist, war in den vergangenen Wochen Unruhe unter den Menschen spürbar.

Bild von Official U.S. Navy Imagery

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