Japan gedenkt der Opfer des Erdbebens und des Tsunamis

Am Montag gedenkt Japan der Opfer des verheerenden Erdbebens und Tsunamis vor einem Monat. Im ganzen Land waren Schweigeminuten und Gedenkveranstaltungen geplant. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind rund 25.000 Menschen bei der Katastrophe getötet worden.

„Wir sprechen denen, die ihre Angehörigen verloren haben, unser tiefstes Mitgefühl aus“, so Regierungssprecher Yukio Edano auf einer Pressekonferenz. „Es tut uns leid, dass es für alle, die noch in den Notunterkünften leben, so schwierig ist.“ Edano versprach weiter, dass die Regierung alles daran setzen werde, um den Überlebenden zu helfen. Einen Monat nach der Katastrophe versuchen nun 22.000 Soldaten aus Japan und den USA in einer erneuten Suchaktion, die immer noch verschollenen Opfer zu suchen. Dabei suchten die Soldaten aus der Luft, zu Wasser und zu Land.

Japans Regierung schätzt, dass sich die Kosten der Katastrophe auf bis zu 310 Milliarden Dollar belaufen könnten. Ganze Städte und Dörfer entlang eines Hunderte Kilometer langen Küstenstreifens wurden durch das Erdbeben der Stärke 9,0 und dem darauf folgenden Tsunami verwüstet.

Bild von mikearther

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