Japan: Feuer in japanischem Akw südlich von Fukushima

Der japanische Atomkonzern Tepco versucht seit Wochen, das havarierte Akw Fukushima unter Kontrolle zu bekommen. Seit Wochen steht er dafür in der Kritik – und jetzt brennt auch noch ein anderes Kraftwerk.

Das räumte der japanische Betreiber Tepco ein. Demnach ist es in dem Gebäude der Atomanlage Fukushima Daini zu einem Brand gekommen. Das Feuer ist mittlerweile gelöscht, der Austritt von Radioaktivität werde derzeit ausgeschlossen. Aktuell ist die Brandursache noch unklar, Verletzte habe es nicht gegeben. Das Akw Fukushima Daini liegt rund zwölf Kilometer südlich des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Dieses wurde durch das schwere Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami vom 11. März schwer beschädigt.

Indes teilte die Umweltorganisation Greenpeace Japan mit, man habe eine hohe Strahlenbelastung in Meeresfrüchten nahe dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima gemessen. Demnach habe man bei 14 von 21 untersuchten Proben radioaktive Partikel gemessen, die die gesetzlichen Grenzwerte für den Verzehr überschreiten. In 22 bis 60 Kilometern Entfernung um das Atomkraftwerk wurden Seetang, Krebstiere und Fische gefangen und untersucht. Bei den Untersuchungen fand Greenpeace erhöhte Werte für Jod 131, Cäsium 134 und Cäsium 137. Zudem teilte man mit, dass bei Seetang Werte für radioaktives Jod gemessen wurden, die über dem 60-fachen der Grenzwerte liegen.

Bild von WordRidden

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