Japan: Erneut erhöhte Strahlung im AKW Fukushima gemessen

Die aktuelle Lage um das AKW Fukushima scheint sich nicht großartig zu bessern. Denn die Meldungen über eine erhöhte Strahlung um das Atomkraftwerk nehmen kein Ende.

Aus dem zerstörten Atomkraftwerk werden erneut erhöhte radioaktive Werte vermeldet. Wie japanische Medien unter Berufung auf einen Bericht des Betreibers vermelden, hat Tepco im zerstörten Gebäude des Reaktors 1 bis zu 700 Millisievert pro Stunde gemessen. An der Stelle, an der Arbeiter neue Kühlsysteme installiert hatten, sei die radioaktive Belastung zuletzt auf 10 bis 70 Millisievert pro Stunde gesunken. Zunächst wurde nicht bekannt, warum erneut erhöhte Werte gemessen wurden. Zwei Vertreter der staatlichen Atom-Agentur und sieben Arbeiter von Tepco hatten am frühen Morgen (Ortszeit) das Gebäude 1 für Messungen der Strahlenwerte betreten.

Indes teilte Tepco am Montag mit, dass das Leck in der Anlage Tsuruga geschlossen worden sei, nachdem eine winzige Menge Radioaktivität freigesetzt wurde. Demnach gab es keine Auswirkungen auf die Umwelt. Vor einer Woche hatte es an dem AKW Probleme gegeben. So hatten Substanzen im Kühlwasser des Reaktors auf defekte Brennelemente hingewiesen. Der Meiler wurde daraufhin zeitweise heruntergefahren.

Bild von WordRidden

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Kommentar verfassen