Japan: Arbeiter pumpen verstrahltes Wasser aus Reaktor ab

Die aktuelle Lage in Japan um das AKW Fukushima spitzt sich weiter zu. Arbeiter haben nun mit dem abpumpen des hochgradig verseuchten Wassers aus Reaktor 2 begonnen. Der Wettlauf gegen den drohenden Super-Gau geht weiter.

Um diesen zu verhindern, muss die Kühlung der Reaktoren aufrecht gehalten werden. Durch das extrem verstrahlte Wasser wird dies allerdings erschwert. Nachdem die Arbeiter mit dem abpumpen aus Reaktor 2 begonnen haben, sprach die japanische Regierung von einem Fortschritt im Kampf gegen die Kernschmelze. Der Betreiber des AKW, Tepco, hatte einen Tag zuvor erstmals eingeräumt, dass möglicherweise abgebrannte Brennstäbe in Reaktor 2 beschädigt wurden. Die Regierung bleibt dennoch weiterhin optimistisch. So wurde mitgeteilt, dass wenn die Kühlung so fortgesetzt würde, eine Kernschmelze unwahrscheinlich sei.

Meldungen japanischer Medien zufolge passen rund 30.000 Tonnen in die Auffanganlage. Rund 480 Tonnen können pro Tag abgepumpt werden. Tepco schätzt, dass sich derzeit in Reaktor 2 rund 25.000 Tonnen verseuchtes Wasser befinden. Die Betreiber rechnen in den Reaktoren 1 und 3 mit rund 42.500 Tonnen an relativ gering verstrahltem Wasser.

Bild von WordRidden

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