Japan: Arbeiten am AKW Fukushima mussten aufgrund der Strahlung unterbrochen werden

Der Betreibergesellschaft Tepco werden die Arbeiten am Unglückskraftwerk Fukushima aufgrund der radioaktiven Strahlung zunehmend erschwert. Aus diesem Grund wurden die Arbeiten zur Instandsetzung am Reaktor 2 unterbrochen. Japanische Medien melden, dass eine Radioaktivität von 500 Millisievert pro Stunde gemessen wurde.

Aufgrund der hohen Strahlenbelastung wird befürchtet, dass der innere Reaktorbehälter in Block 2 bei einer Explosion in der letzten Woche beschädigt wurde. Wie bereits im Reaktorblock 3 geschehen, wollen die Techniker hier zunächst die Beleuchtung im Kontrollraum wiederherstellen. Zudem sollen die Messinstrumente mit Strom versorgt werden. Wie ein Sprecher der Atomsicherheitsbehörde (NISA) mitteilte, wird wegen steigenden Temperaturen in Block 1 dieser Reaktor von außen mit Wasser gekühlt. Wie die NISA weiter erklärte, gibt es einen ähnlichen Einsatz am Reaktorblock 4. Hier geht es darum, dass das Abklingbecken für abgebrannte Kernbrennstäbe gekühlt werden soll. Ein Feuerwehreinsatz bei Block 3 sei am Nachmittag zur Kühlung der Anlage geplant, hieß es weiter.

Indes erschütterten mehrere heftige Erdstöße die Umgebung des AKW Fukushima. Dabei sollen aber in der Anlage keine weiteren Schäden entstanden sein. Das teilte die NISA weiter mit. Auch die laufenden Arbeiten sollen nicht gestört worden sein. Um 7:12 Uhr Ortszeit hatte der intensive Erdstoß die Stärke von 6,0 erreicht. Diesesmal lag das Epizentrum 72 Kilometer südsüdwestlich der Stadt Fukushima.

Bild von Susonauta

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