Japan: AKW-Fukushima-Betreiber will radioaktives Meerwasser entseuchen

Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima, Tepco, will ein Gerät zur Dekontaminierung des radioaktiv verseuchten Meerwassers entwickeln. Wie der japanische Fernsehsender „NHK“ berichtet, hoffe man beim Betreiber, den Apparat Ende Mai im Pazifik in der Nähe von Fukushima einsetzen zu können.

Durch diesen Container mit Zeolith soll das verseuchte Wasser gepumpt werden. Dabei sollen unerwünschte Ionen, wie beispielsweise das radioaktive Cäsium-137, entzogen und im Zeolith gebunden werden. Im Meeresgrund vor dem Atomkraftwerk Fukushima 1 liege die aktuelle Radioaktivität 100- bis 1000-fach höher als im Normalfall. Das vermelden japanische Medien am Dienstag unter Berufung auf Tepco. Demnach habe das Unternehmen am Freitag Proben aus einer Tiefe von 20 bis 30 Metern entnommen und im Anschluss untersucht. Nach dem Erdbeben und dem folgenden Tsunami am 11. März waren große Mengen radioaktiv belasteten Wassers ins Meer gelaufen.

Nach Problemen mit atomaren Brennstäben im Kernkraftwerk Tsuruga 2 hat die Betreiberfirma Tepco das Atomkraftwerk heruntergefahren. In dem AKW ist am Montag erhöhte atomare Strahlung gemessen worden. Mögliche Ursache sei ein Leck im Kühlsystem der Atomanlage.

Bild von _samohT

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Comments

  1. Unglaublich!!!! says:

    Diese Anlagen muss man nicht entwickeln, diese Anlagen kann man seit Jahren kaufen, wenn man das denn wirklich auch möchte! Ionentausch und Umkehrosmose sind seit Jahrzehnten Stand der Technik.

  2. Alfred says:

    Haben die schon mal nachgerechnet, wieviel Wasser im Meer ist? Dass sie ein zweites Meer brauchen um dort das bereits gereinigte Wasser aufzubewahren, da es sich sonst mit dem noch zu reinigenden wieder vermischen würde? Das ganze ist eine dumme Prpagandablase.

  3. reiner tiroch says:

    Aha, die wollen also ein gerät entwickeln um das meer zu säubern, wie schön. Bis dahin leiten sie Mio-Ltr verseuchtes wasser weiter ein? Ach ja, sie wollen ja Tanks bauen die Monate brauchen um das zu stoppen. wenn wir schon dabei sind, sie haben nun überall Strom, aber sie müssen erst neue Geräte bauen um Kühlen zu können? Bis dahin wird weiter mit Wasser gekühlt. Hauptsache ist, dass die Kernschmelze von vorrübergehender Natur ist und die Strahlung auf 1 zwanzigstel reduziert werden soll. Das sind also die kleinen Fortschritte von denen wir hören. Mit den neuen kaptutten AKW fängt man nun auch so analles klein zu reden.

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