Japan: Aktuell plant Regierung Sperrzone um AKW Fukushima komplett abzuriegeln

Nach dem verheerenden Erdbeben und dem folgenden Tsunami wurde das AKW Fukushima schwer beschädigt. Aufgrund der radioaktiven Strahlung wurde eine Sperrzone eingerichtet, um die Menschen zu schützen. Doch immer wieder dringen Anwohner in diese Sperrzone ein, um Gegenstände und Wertsachen aus ihren Häusern zu holen. Das will die japanische Regierung stoppen.

Demnach plane man, den Eintritt in die 20-Kilometer-Zone gesetzlich zu verbieten. Regierungssprecher Yukio Edano erklärte am Mittwoch, dass ein entsprechender Vorstoß mit den lokalen Behörden diskutiert werde. Per Gesetz könnte die Zone dann zu einem „Gefahrenbereich“ erklärt werden, hieß es weiter. So soll verhindert werden, dass Menschen in ihre Häuser zurückkehren und sich der gesundheitsgefährdenden Strahlung aussetzen. Die Regierung hatte zunächst in Erwägung gezogen, den Anwohnern eine kurzfristige Rückkehr zu genehmigen. Doch vergangene Woche war die Evakuierungszone dann nach langem Zögern um mehrere Orte erweitert worden, die zum Teil über 30 Kilometer von Fukushima 1 entfernt liegen.

Indes scheiterte der letzte Versuch im AKW, Roboter in Reaktor 2 weiter vordringen zu lassen. Die hochsensiblen Geräte mussten vom Betreiber des AKW, Tepco, vorsichtshalber zurückgezogen werden. Grund war der massenhafte Dampf im Gebäude.

Bild von Official U.S. Navy Imagery

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