IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn tritt zurück

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, tritt zurück. Das teilte der IWF mit. Strauss-Kahn sitzt derzeit in New York in Untersuchungshaft, nachdem er versucht haben soll, ein Zimmermädchen zu vergewaltigen.

Nach Angaben des IWF schrieb Strauss-Kahn einen formalen Brief an den Fonds. In diesem teilte Strauss-Kahn mit, dass er „unendlich traurig“ sei, seinen Rücktritt erklären zu müssen. „Ich denke in diesem Moment zuerst an meine Frau, die ich mehr als alles andere liebe, an meine Kinder, meine Familie, meine Freunde“, so Strauss-Kahn weiter. Der Chef des IWF bestreitet weiterhin alle Beschuldigungen gegen seine Person.

Seit Montag sitzt Strauss-Kahn in Untersuchungshaft auf der Gefängnisinsel Rikers Island in einer Einzelzelle. An diesem Donnerstag sollen seine Anwälte einen Versuch unternehmen, ihren Mandanten gegen Kaution freizubekommen. Der Franzose müsste dann bis zu seinem Prozess auf jeden Fall in New York bleiben. Seine Anwälte erklärten, dass man Bedingungen zugesagt habe, die Bedenken zerstreuen sollen, dass er die Stadt verlässt. Medienberichten zufolge wird in dem Antrag eine Million Dollar Kaution und das Tragen einer elektronischen Fußfessel angeboten. Zudem soll man für den 62-Jährigen ein Hausarrest vorschlagen.

Bild von World Trade Organization

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