Illegales Filmportal wieder online – kino.to heißt jetzt kinox.to

Anscheinend ist kino.to, das Portal wurde vor einem Monat mit großem Polizeiaufgebot dichtgemacht, wieder zurück. Während sich mehrere Betreiber des Raubkopie-Verzeichnisses noch in Untersuchungshaft befinden, haben offenbar Sympathisanten das Portal kinox.to ins Leben gerufen, welches stark an seinen Vorgänger erinnert. Wer hinter dem Portal steckt, ist derzeit noch nicht bekannt.

Dessen Macher verhöhnen Behörden, Rechteinhaber und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). So heißt es auf kinox.to: „Liebe GVU, Filmindustrie und Staat: Denkt ihr wirklich ihr könnt uns stoppen nur weil ihr haufenweise Geld habt? Wie kann es sein, dass harmlose Webseitenbetreiber auf eine Stufe mit Mördern und Vergewaltigern gestellt werden? Merkt ihr überhaupt noch was in eurem Wahn? Für was finanzieren wir euch jeden Monat? Damit ihr uns verarscht?!“ Die Nutzer versucht man gleich auf der Startseite zu beruhigen: „Macht euch keine Sorgen, wir haben nie Daten gespeichert und werden es auch weiterhin nicht tun.“ Ansonsten scheint alles beim Alten zu sein. Wie schon bei kino.to werden aktuelle Serien, Dokumentationen und Filme via Stream angeboten.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft haben täglich fast vier Millionen User die Webseite kino.to genutzt. Illegal, wie die Staatsanwaltschaft befand, wurden hier Filme und Serien zur Verfügung gestellt. Nachdem die Seite weitgehend abgeschaltet wurde, gab es Anfang Juni zahlreiche Verhaftungen in Deutschland und Spanien.

Bild von Thomas Claveirole

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