IBM schwimmt weiterhin auf einer Erfolgswelle

Der weltgrößte IT-Dienstleister IBM hob nach einem erfolgreichen zweiten Quartal mit hervorragenden Vertragsabschlüssen seine Jahresziele an. Damit scheinen sich die Befürchtungen, die Schuldenkrise in Europa und das Beben in Japan würden die Geschäfte beeinträchtigen, nicht zu bewahrheiten.

Das zweite Quartal verlief besser als gedacht. Daher traut man sich im Gesamtjahr einen noch höheren Gewinn zu. Am Montag verteuerte sich die Aktie um zwei Prozent. „Der Umsatz mit Hardware, Software und Services ist prozentual zweistellig gestiegen“, betont Konzernchef Samuel Palmisano in einer Pressemitteilung des US-Konzerns. IBM setzte von April bis Juni insgesamt 26,7 Milliarden Dollar (18,9 Milliarden Euro) um. Das entspricht einem Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch der Gewinn konnte gesteigert werden. Er kletterte um acht Prozent auf unterm Strich 3,7 Milliarden Dollar.

Wegen seiner breiten Angebotspalette gilt IBM als Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Das meiste Geld verdient der US-Konzern mit Computer-Dienstleistungen wie etwa dem Betrieb von Rechenzentren. Diese Services sind derzeit wesentlich lukrativer als der Verkauf von Geräten. Daher wollen nun auch Konkurrenten wie Hewlett-Packard oder Dell mit aller Gewalt etwas vom Kuchen abhaben.

Bild von eMaringolo

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